wmdedgt 10/2017

Frau Brüllen fragt was wir am fünften des Monats so treiben, und hier ist meine Antwort.

Um 00:30 falle ich ins Bett.
Sieben Stunden später ratscht der Wecker.
Die Frau beginnt den Dienst ebenfalls später. Wir sind Beide noch müde und frühstücken still. Sie liest ein Buch, ich hole ein paar Einträge in meinem Kalendar nach.

Ich entscheide mich für die lange Route zum Arbeitsplatz. Der Weg überschneidet sich mit dem der Frau; wir holen auf der Strecke ein paar Worte auf.

Der Dienst beginnt mit einer Verweigerung meinerseits die fehlerhafte Stundenabrechnung zu unterschreiben. Erst als ich kläre das ich mich deswegen bereits mit der Arbeitnehmervertretung in Verbindung gesetzt habe erkennt mein Vorgesetzter das er mit mir nicht zu diskutieren braucht. Sein Stellvertreter sucht mich später auf und versucht mich mit einer Motivationsrede milde zu stimmen. Ich erläutere das seine Rede Jahre zu spät kommt; ich bin doch einer von denen die flexibel genug sind um der Firma regelmäßig den Arsch zu retten und seit den letzten Lohnanpassungen meine Motivation dahingehend gesunken ist.

Auf der Arbeitsbühne macht sich meine Höhenangst bemerkbar. Man kann sich allerdings lange genug im Zaun halten um die Arbeit abzuschließen.

Auf dem Weg nach Hause kommt es zu einer Verzögerung durch einen Verkehrsunfall. Sechs Straßenbahnen stehen in Reihe. Nach zwanzig Minuten teilt uns der Fahrer mit das es mindestens noch eine Stunde dauern wird bis die Fahrt fortgesetzt werden kann. Es ist sonnig und warm also entscheide ich mich einen Teil der Strecke zu Fuß zu bestreiten. Auf dem Weg durch den halben Bezirk höre ich die Wing Commander Episode vom Spieleveteranen Podcast. Nostalgie ist etwas großartiges; aber ich stimme den Herrn zu, die Erinnerungen daran sind durch die inzwischen verbrachte Lebenszeit zu positiv verzerrt.
In der Straßenbahn sitzten zwei Damen mit geschlossenen Augen nebeneinander. Eine wirkt ruhend, als würde sie die letzten Sonnenstrahen nutzen um ihre Reserven für den anstehenden Winter zu tanken. Die Andere wirkt angespannt, als wäre ihr momentanes Mantra „Die sind Alle nicht da.“

Mit einer Einkaufstour zusätzlich zum Umweg komme ich 90 Minuten später nach Hause.
Die Frau verspätet sich ebenfalls.

Ich dusche lange und heiß.
Nach dem Abendessen setzte ich mich an die Finalisierung der aktuellen Episode meines Podcasts. Mit den Shownotes hadere ich und kontaktiere deswegen den Support unseres Datenverwahrers.

“major_sass”

Die Frau und ich telefonieren lange mit meinem Vater. Nach dessen gesundheitlichen Zwischenfall im Frühjahr standen in den letzten Tagen die zweite Tranche Untersuchungen an und dementsprechend bedrückt war seine Stimmung in den letzten Tagen. Gestern kam dann die letzte Entwarnung. Auch seinen Idioten von Hautarzt hat er endlich ersetzt. Kenne den Herrn und ihm nach zwei Terminen mitgeteilt das ich mit seinen Methoden nicht einverstanden bin.

Ein Fremder aus den unweiten des Internets hat davon Wind bekommen das ich keinen Snes Mini ergattern konnte und hat sich angeboten sein drittes Gerät ohne Aufpreis an mich abzugeben. Ich stimme zu und wir vereinbaren die Übergabe am Telefon. Klingt am Telefon freundlicher als ich ihn mir vorgestellt habe.

Wir gehen uns früh zu Bett.
Wir tratschen noch ein wenig über Erziehungsfragen und wie wir den alten Schwager fragen sollen ob er im Fall unseres Ablebens die Obsorge des Kindes übernehmen möchte.
Die Frau ließt sich in den Schlaf, ich schaue noch ein ein paar Episoden Clone Wars.
Gegen 23 Uhr dürfte ich eingeschlafen sein.

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wmdedgt 9/17

Frau Brüllen fragt was wir am fünften des Monats so treiben, und hier ist meine Antwort.

Um 4:45 ratscht der Wecker. Zu der Zeit bin ich allerdings schon wach. Ich habe von einem gewissen Tier geträumt vor dem ich fürchterliche Angst habe; und als mein Schlaflager in diesem Traum von ihren übernommen wurde bin ich aufgewacht. Bin liegen geblieben und habe noch gedöst.
Die Frau ist schon um halb drei aufgestanden. Sie hatte ebenfalls einen anstrengenden Traum und konnte danach nicht mehr die für Schlaf notwendige Ruhe finden.
Wir haben miteinander gefrühstückt, Zähne geputzt und es war einer der wenigen Tage an denen wir miteinander das Haus verlassen. Alles ein wenig ruhiger als sonst weil wir Beide noch ziemlich schlaftrunken waren.

Ich habe die lange Route zu meinem Arbeitsplatz genommen. Das hat mir die Zeit gegeben die aktuelle Episode des The Orbiting Pod Podcasts fertig zu hören und meine Aufholjagd mit dem DOOMian Podcast fortzusetzen.

Der Arbeitstag war zäh aber angenehm. Ein Kollege der berechtigterweise seit längerem in einem Stimmungstal residiert hatte seinen ersten Arbeitstag nach seinem Urlaub; und auch wenn ich die Gründe für sein Handeln nachvollziehen kann, kann ich es nicht mehr hören.
Andere Kollegen sind nervös weil ein gewisser online Shooter veröffentlicht wird und sind zu Beginn des Tages nicht ansprechbar. Bessert sich aber im Laufe des Tages. Ich kann nicht begreifen wieso manche Leute einerseits neues und überraschendes fordern während sie sich Stundenlang erzählen lassen worum es gehen könnte bzw. es definitiv gehen wird; später beschweren sie sich über die mangelnde Originalität des Werkes.
Die neue Auszubildende ist cool. Eine 40 jährige Quereinsteigerin welche allerdings technisches Wissen mitbringt und im Vergleich zu den 20 jährigen Burschen welche wir bisher hatten angenehm selbstsicher ist. Der Wegfall der „menschlichen Komponente“ (bei der ältere Kollegen meinen ihre Lebensweisheiten ungefragt verkünden obwohl sie schon vor Jahren damit aufgehört haben der Realität Guten Morgen zu sagen) nimmt da viel Spannung heraus.

Auf dem Weg nach Hause hole ich ein Paket ab. Die Dame im Paketshop freut sich darüber das ich ihr anbiete die Sendung aus dem Regal zu holen weil ich sie bereits aus dem Augenwinkel gesehen habe.

Zu Hause verbringe ich eine Stunde mit der Frau. Die ist fertig vom fehlenden Schlaf. Wir unterhalten uns über den Entwicklungsstandes des Nachwuchs. Inzwischen könnte dieser unsere Stimmen wahrnehmen. Ich nehme mir vor weniger zu schimpfen. Auch wenn der Fötus noch nicht über die notwendigen Sprachkenntnisse verfügt könnte man es doch als Chance nutzen die eigene Sprache ein wenig zu polieren. Den Dialekt möchte ich nicht los werden, aber weniger blumig könnte er werden.

Abends nehme ich an der Selbshilfegruppe teil. Wir sind weniger als sonst und ein Teilnehmer öffnet sich mir gegenüber weiter als bisher. Aber ich halte mich mit Vorschlägen und Kommentaren zurück. Dazu möchte ich das Gehörte erst verinnerlichen. In dem Moment hatte es sich angefühlt als wäre eine mögliche Antwort nur Kritik, und davon haben wir in der Gruppe schon genug gehört.

Auf dem Weg nach Hause schreibt mir die Frau schreibt mir das sie ins Bett muss. Sie wollte damit warten bis ich zurück bin, ich hatte damit gerechnet das sie früher zu Bett geht.
Ich esse eine Kleinigkeit (nach dem Frühstück meine einzige Mahlzeit an diesem Tag, es wird Zeit an meiner Essstörung zu arbeiten) und lese mich durch den RSS Sammler. Im Hintergrund läuft die Höhle der Löwen; eine der Investitionssuchenden Gruppen besteht aus einer Mutter welche als Autodidakt ein Gerät zur externen Gleichgewichtsmessung für ihre Tochter entwickelt hat. Sie erzählt von den Beratungsgesprächen im Fachmarkt und ich erinnere mich an meine Zeit als Verkäufer in einem solchen und wie mürrisch ich solchen Kunden gegenüber wurde.

Gegen 23 Uhr lege ich mich ins Bett und lasse mich von Final Fantasy XIV-Dad Of Light einlullen.

wmdedgt 8/2017

This entry is outside the norm because it is written in my native tongue, german. It is a “What Do You Do The Whole Day?” post that is written for the fifth of every month.

Frau Brüllen fragt was wir am fünften des Monats so treiben, und hier ist meine Antwort.

Endlich ausschlafen! Seit einer Woche bin ich wieder die meiste Zeit des Tages in meinem professionellen Leben zu finden; und nach all dem Ärger der durch die Hinterfotzigkeit meines Vorgesetzten in meiner Abwesenheit verursacht wurde war ich froh darüber einmal nicht um fünf Uhr aufstehen zu müssen um mir mit Streiten anstatt Arbeiten Geld zu verdienen.

Ausschlafen bedeutet in diesem Fall halb neun.
Die Frau ist bereits um fünf Aufgestanden und hat ein paar Kleidungsstücke meiner Großmutter geändert während sie die erste Staffel von Lucifer im Hintergrund laufen ließ. Wir lassen sie im Hintergrund während des Frühstücks weiterlaufen und mir wird bewusst wie stark die Serie sich in der zweiten Staffel veränderte, und wie viele dieser Änderungen wahrscheinlich durch Jerry Bruckheimer und die CSI Formel zustande gekommen sind. In der ersten Staffel vermittelte man noch ein Gefühl welches näher an der Comic Vorlage (Neil Gaiman’s Sandman und Mike Carey’s Lucifer, beide aus dem Vertigo Verlag) lag, ich schaue die Series noch immer gerne, aber dieser starke visuelle Kontrast mit all den glänzenden Oberflächen ließ die Szenerie wie einen Teil der Hölle wirken und man wunderte sich ob Lucifer nicht eine Unterwelt für eine andere aufgegeben hatte.

Wir sind ein wenig später als geplant bei meinen Eltern angekommen um den Geburtstag meines Bruders nachzufeiern.
Trotz des grauen Himmels und, im Gegenteil zum rest der Woche, angenehmen Temperaturen war die ältere Nichte im Pool, umgeben vom Rest der Familie. Bis auf meinen Vater, der hat sich wieder zum Grillmeister ernannt und am Mittagessen gewerkt.

Meine Mutter hat sich nach Jahren wieder einmal ein Kleid gekauft. Allerdings dürfte das so abgelaufen sein: sie hat das Kleidungsstück an einer Kleiderpuppe gesehen und dabei den doch sehr generösen Ausschnitt übersehen (mit Kleidung kaufen haben wir es in der Familie nicht so; ich kaufe deswegen alles im Internet, da fühle ich mich nicht beobachtet). Also wurde die Frau nach einer Änderung gefragt. Aber es war ein schöner Moment zu sehen das meine Mutter wieder ein wenig „auf sich schaut“; über die letzten Jahre hat sie sich nichts gegönnt.

Nach dem Mittagessen haben sich meine Großmutter und mein Bruder zurückgezogen um zusammen Father Brown zu schauen (die Version mit Ron Weasley’s Papa). Meine Großmutter wegen ehrlichem Interesse an der Serie, mein Bruder um in Ruhe einen Mittagsschlaf zu halten.
Die Frau, die Schwägerin und die ältere Nichte haben sich zum Rasten in die Wiese gelegt und ich habe ein paar Fotos von der Luke Skywalker Figur gemacht welche ich mir von der heurigen San Diego Comic-Con habe schicken lassen.

luke_1

luke_2

Wurde leider nicht besser, irgendwie bin ich gestern nicht in den Groove gekommen. Dazu kam auch noch das die ältere Nichte mich an die Fuji XT-2 erinnert hat, und ich im Hinterkopf immer die Grenzen hatte welche mir meine Ricoh GR auferlegt. Auch wenn ich die GR sehr mag weil ich ja aus der „Street Photography“ Ecke komme, die Fuji hat doch einige Blockaden aus dem Weg geräumt.

Ich habe mich also dem Gespräch der Damen angeschlossen und dabei mehr über die Probleme der Schwägerin mit ihrem Ex und dessen Erziehungsmethoden des gemeinsamen Kinds, der jüngeren Nichte, erfahren. Es hat mir wieder einmal klargemacht wie unfair es ist von Menschen welche ein Kind adoptieren möchten Standards zu verlangen während man selbst ohne diese Erfüllen zu müssen ein Kind in die Welt setzen kann. Und da nehme ich mich selbst nicht aus, vor zwei Wochen hat sich der Tumorverdacht bei meiner Frau als Verletzung der Gebärmutter herausgestellt. Und der Leibesfrucht gehts auch gut. Die Zustellung erfolgt im kommenden Frühjahr. Ich bin ja immer noch der Meinung das man mir kein Kind länger als über ein Wochenende anvertrauen sollte. Schauen wir einmal wie es ein Leben lang funktioniert.

Ein wenig Foto-Groove kam doch noch zustande als die ältere Nichte, die Frau mein Bruder und mein Vater „Wasserball“ gespielt haben. Da waren schon ein paar dramatische Momente dabei.

Abends kam die jüngere Nichte dazu und wir versuchten Kakerlakensalat und Machi Koro zu spielen. Die Runde Kakerlakensalat war recht schnell vorbei und bei Machi Koro kamen uns technische Schwierigkeiten am Computer meines Vaters dazwischen und man wollte die Partie nicht ohne mich bestreiten. Stattdessen lauschten wir den Geschichten über die Erlebnisse der jüngeren Nichte und staunten darüber wie groß unsere Beiden Mädels geworden sind. Die ältere Nichte überragt uns wahrscheinlich in einem Jahr.

Die Gruppe löste sich am frühen Abend langsam auf und nach einer letzten Runde im Pool fragte mich die Frau ob wir uns auf den Weg machen könnten weil sie Bettschwer war.

Ich habe die Fotos bearbeitet und nebenbei die dritte Voltron Staffel geschaut. Ich wusste nicht das diese in zwei Blöcken veröffentlich wird; was meiner Meinung nach das Timing ein wenig verhaut. Außerdem begräbt die Serie recht schnell eine großartige Idee, was allerdings verständlich ist weil man auch einem jüngeren Publikum gefallen möchte. Oh, und Sven ist auch mit dabei, was wahrscheinlich nur Voltron Kennern etwas sagt.
Da ich Voltron’s sieben neue Episoden gegen 22 Uhr geschafft hatte, dachte ich mir ich probiere eine Empfehlung einer Internet-Bekanntschaft aus die es nun auch bei uns auf Netflix gibt; I’ts okay, it’s love. Auch wenn ich japanische Serien und Filme mag habe ich meine Probleme mit südkoreanischer Fernsehkost. Die wirkt für meinen Geschmack zu steril. Und ich habe den Eindruck das die mit mehr als 25 Bildern pro Sekunde arbeiten weil die Personen in Bewegung unnatürlich wirken.

Als mir zum x-ten Mal die Augen zugefallen sind habe ich beschlossen es für heute bleiben zu lassen und mich zur Frau ins Bett gelegt.

wmdedgt 7/2017

This entry is outside the norm because it is written in my native tongue, german. It is a “What Do You Do The Whole Day?” post that is written for the fifth of every month.

Frau Brüllen fragt was wir am fünften des Monats so treiben, und hier ist meine Antwort.

Um 7:40 gebe ich das dösen auf. Wir befinden uns gerade in einem Ferienhaus im Süden Österreichs; das Haus an sich ist gemütlich, allerdings liegt es an einer Zubringerstraße der lokalen Inustrie. Das Verlehrsaufkommen ist nicht störend intensiv gewesen, im Haus klingt das Geräusch eines vorbeifahrenden Fahrzeugs nicht nach diesem satten Rooooaaarm mit dem man den Doppler Effekt erklären kann, sondern wie eine dumpfe Aufnahme eines vorbeifahrenden Fahrzeugs welche man ein paar Mal mit einem .mp3 codec auf niedriger Qualitätsstufe komprimiert hat.

Die Frau ist zwei Stunden vor mir aufgestanden. Sie hat die Zeit genutzt um den Sonnenaufgang zu dokumentieren.

Meine Allergien gegen bestimmte Teile der hießigen Fauna macht sich heuer stärker bemerkbar als in den letzten beiden Jahren. Meine Nase ist entweder verlegt oder lässt einfach Sekret durch als wäre morgen globale Sperrstunde.
Am Ende des Tages wird meine Nase aussehen als hätte ich einen auf meine Nase beschränkten Sonnenbrand.

Gegen 8:30 haben wir uns auf eine Wanderung aufgemacht. Meine Nase ließ mir zum Glück genug Freiraum um der Kulisse genügend Aufmerksamkeit zu widmen.
Dabei ist mir aufgefallen das die vielen leblosen Maulwurfkörper welche wir bei der gestrigen Wanderung gesehen haben vom Beginn der Wanderrouten verschwunden waren. Alle großen Wanderpfade in der Region beginnen nach dem durchqueren eines Pfades an welchem man über die diversen anderen Freizeitgestaltungsmöglichkeiten in der Region informiert wird. Spannend das keines der aufgestellten Schilder beschädigt ist, der Pfad führt nämlich durch Weideland.
Natürlich haben wir auch eine Gruppe Kühe angetroffen und ja, ich hatte ein ungutes Gefühl durch die diversen Geschichten üner Wanderer welche durch die Hufe verschreckter Tiere ums Leben gekommen sind. Trotzdem bin ich in großem Abstand zu der Gruppe für ein paar Minuten verweilt und sah den Tieren beim graßen zu; bis ein Tier sich von der Gruppe losgerissen hat und durch das offene Zauntor in unseren Bereich der Weide eintrat. Dort verweilte sie und fixierte mich. Habe das als meine Bühnenanweißung für den Abgang verstanden und habe zu meiner Frau aufgeholt.
Ebenfalls interessant waren die vielen Schmetterlinge in der Gegend. Und amüsiert waren wir als wir eine Traube von ihnen versammelt am Boden erblickt haben und uns fragten was denn dort sei. Auf dem Rückweg war derselbe Fleck Weg immer noch sehr gut besucht, nur haben sich diesmal die Schmetterlinge durch uns so irritiert gefühlt das sie den Platz verlassen haben und den kleinen Haufen Exkrement freigaben den sie belagerten.

schmetterling

Auf dem Weg zurück sind wir an einem dieser Holzfäller-Robotern vorbeigekommen welchen ich auf Video festgehalten habe.

Und hier ist ein kurzes Video (20sek.) welches ich mit FilmicPro im Log Farbraum  (Kontrast- und Farbintensitätsarm) aufgenommen habe um es später zu „graden“ (Farbgebung und Belichtung korregieren).

Und hier ist der Vergleich der Beiden Version (40sek.) in einem Video zusammengefasst.

Obwohl diverse Wettervorhersagen uns davor gewarnt haben länger als bis 11:00 draußen zu bleiben, scheint das das lokale Wetter nichts von den prophezeiten Gewittern gewusst zu haben. Wir haben uns deswegen recht zeitig auf den Rückweg gemacht und dafür länger in der nähe der Ferienhaussiedlung herummarschiert.
Die Frau hat dann aber über ihren geschwillenen Fußballen geklagt und mir haben die Beine auch schon weh getan, also sind wir endtgültig wieder in unsere Mietbehausung zurückgekehrt.

Wir haben uns ein paar Spiele eingepackt und entschieden uns dafür einen Spielenachmittag zu veranstalten. Der ganze Nachmittag ist es dann doch nicht geworden, aber wir konnten nach langem Anlauf endlich Love Letter ausprobieren, welches besser funktioniert als ich angenommen habe. Bin doch am überlegen ob ich diese Sci-Fi Version mit Plot deren Name ich vergessen habe auch zulege.
Nachdem die Frau drei Mal gewonnen hat haben wir eine laaaaaange Partie Machi Koro gespielt; mit beiden auf deutsch erschienenen Erweiterungen. Da hat die Frau mich ebenfalls in meine Schranken gewießen weil ich zu lange mit diversifizieren und Geld verdienen beschäftigt war und auf die Großbauprojekte vergessen habe.
Die Motivation zu spielen hat uns allerdings beide verlassen als wir uns die Anleitung zu Elder Sign zu Gemüte geführt haben. Auch wenn all die H.P. Lovecraft inspirierten Spiele von Fantasy Flight mit sehr guten Regeln versehen sind war es uns in dem Moment einfach ein zu großer Zerebraler Aufwand das jetzt verstehen zu müssen. Man darf gespnnt sein wie lange es noch verpackt bleibt.

Den Rest des Nachmittags haben wir jeder lesend verbracht. Die Frau auf der Terasse, ich durch die Allergie bedingt im Haus.
Die Frau widmete sich dem neuen Buch des Percey Jackson Autors…..Rick Riordan und ich hatte bedingt durch den Mittwoch den Veröffentlichungstag für neue US Comics. Habe mich dann auch gleich durch meine digital erworbenen Titel gelesen und Kurzfezessionen verfasst welche ich manchmal bei Instagram poste (zur Ansicht habe ich die gestrigen mit einem eigenen Tag versehen, zu sehen hier.
Nach den Comics habe ich mich J.W. Rinzlers Blog über seine Zeit bei Lucasfilm gewidmet. Also, den Einträgen welche er bisher veröffentlicht hat. Ich mag seine Art zu schreiben weil ich im Moment auch seine Making Of Bücher zu den Star Wars Filmen IV bis VI lese, wo man mit Sicherheit viel zu viel über die Entstehungsgeschichte dieser Werke erfährt aber es ist einfach spannend zu erfahren was hätte sein können.

Einer meiner vier Onkel hat mich am frühen Abend kontaktiert um zu fragen ob ich interesse daran hätte eine Kamera für die Internetpräsenz des Unternehmens für das er arbeitet zu testen. Niemand sonst hätte Urlaubsbedingt die Zeit und wir haben uns schon so lange nicht mehr zum Fachsimpeln (soweit das mit meinem beschränktem Wissen überhaupt möglich ist). Freitag werde ich mir das Testmuster abholen.

Am frühen Abend wollte ich mein physisches Tagebuch auf den letzten Stand bringen. Zum Glück habe ich zwei Füllfedern mitgebracht; eine hatte ich gestern leer geschrieben. Allerdings hat die Lamy Safari die ich immer als Zweitschreibgerät im Rucksack habe ein wenig gebockt. Könnte ich wieder einmal gründlich reinigen, dabei habe ich sie mit Noodler’s Heart Of Darkness befüllt da diese UV und Wasserbeständig ist und auch bei längerer Lagerzeit pfleglich verhält.

Die Frau hat sich früher hingelegt um für die morgige Heimfahrt fit zu sein während ich den mobilen Router genutzt habe um meinen Star Trek Marathon bei netflix fortzusetzen. Wurde dafür mit einer Leutnant Barklay Episode belohnt. Ich mag Dwight Schultz. Als Kind konnte ich nicht darauf warten endlich Gehiemratsecken zu bekommen weil ich seine Rolle als Murdock vom A-Team so toll fand.
Der Router hat dann aber warum auch immer aufgegeben und um den Tag ausklingen zu lassen, habe ich endlich den Zyuohger Circus Panic Film, den ich warum auch immer auf meinem Telefon gespeichert habe, geschaut. Auch wenn ich das neue Super Sentai Team (das japanische Franchise auf dem Power Rangers basiert) mag hätte mich ein zweites Jahr mit den Zyuohgers nicht gestört.

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wmdedgt 6/2017

This entry is outside the norm because it is written in my native tongue, german. It is a “What Do You Do The Whole Day?” post that is written for the fifth of every month.

Frau Brüllen fragt was wir am fünften des Monats so treiben, und hier ist meine Antwort.

Die Frau hatte darauf vergessen ihren Wecker abzuschalten; ich allerdings auch. Zum Glück waren wir Beide geistig präsent genug um nicht dem Reflex den Tag um Fünf zu starten nachzugeben und drehen uns zum weiterschlafen um. Die Frau hält bis sieben Uhr durch, ich schaffe es bis halb acht; allerdings mit Unterbrechungen.

Die Frau nutzt die Zeit und fertigt einen Polsterbezug für den runden Geburtstag ihrer Stief-Oma. Wir Frühstücken miteinander. Währenddessen beginne ich damit den Sammelband mit den Nachdrucken der Nachdrucke der Star Wars Newspaper Comics von Dark Horse zu lesen. Die Frau hatte sich „Oz the Great and Powerful“ aufgedreht. Wir unterhalten uns über die Rallye bei welcher ihr Bruder/mein Schwager im kommenden Monat teilnehmen wird; genauer gesagt darüber welche Dachgallerie wohl die optimale für sein Geländefahrzeug ist, die wird nämlich sein Geburtstagsgeschenk von uns an ihn. Außerdem wundern wie uns wie Sam Raimi das Oz Prequel produzieren konnte und wieso man immer noch Ungustl Franco nachrennt.

Nach dem Frühstück putzen wir uns die Zähne und holen das Duschen nach (wir waren gestern beide faul). Die Frau ist so nett und massiert mir meine linke Schulter. Es ist wohl wieder soweit einen Experten dafür aufzusuchen.

Die Frau machte sich mittags zu einem Familientreffen auf, ich habe mich im Vorfeld bereits entschuldigen lassen. Nach den letzten beiden Wochen brauchte ich einen Tag fern anderer Menschen um ein wenig zu regenerieren.
Ich schaltete Star Trek: The Next Generation ein und setzte mich ans Tagebuch.

Die Frau kam am frühen Nachmittag wieder zurück. Wir haben zusammen gegessen und kuschelten uns danach auf der Couch zusammen.
Star Trek lief währenddessen immer noch. Wir haben im Gespräch über eine der Episoden festgestellt, das wir wohl mit Warp-Geschwindigkeit aus dem aktiven Dienst bei der Sternenflotte fliegen würden, da wir die oberste Direktive bei jeder technologisch unterentwickelten Kultur ignorieren würden um blauäugig Replikatoren zu verteilen als gäbe es kein Morgen; wohlwissend das sich die Beschenkten wohl alsbald einen Paradigmenwechsel durch gegenseitig lebensgefährlich verletzendem Verhalten herbeiführen würden.

Währenddessen hat eine Bekannte um moralische Assistenz von der Frau gebeten. Die Beiden vereinbarten ein Treffen am frühen Abend.
Bis dahin haben wir nach T-Shirt Schnitten für unsere Nichten gesucht und eine Liste mit den zu erledigenden Dingen für morgen geschrieben.

Nachdem die Frau zum zweiten Mal ausgerückt war, setzte ich mich an den Rechner um eine streaming Möglichkeit für den Podcast den ich co-Moderiere auszuprobieren. Überraschenderweise hatte der Testaufbau kein einziges unvorhergesehenes Problem verursacht und ich konnte meinem co-Moderator einen positiven Bericht senden.
Die gesparte Zeit habe ich für das abarbeiten des Comic-Stapels genutzt.
Nachdem der wieder auf eine erträgliche Höhe geschrumpft war (und ich meiner Meinung zu Jeff Lemire’s Moon Knight run in einem Selbstgespräch Luft gemacht habe) habe ich eine Partie Deathstate beendet, die ich letzte Woche begonnen habe (endlich habe ich das Spiel mit dem Kürbiskerl durgespielt) und nachher ein paar Episoden Sketch History geschaut; das wollte ich schon lange machen weil mir die Sendung die Laune bei einem längeren Abbau bei dem vieles schief gegangen war gerettet hat und ich es durch Zufall am nächsten Tag auf Netflix gefunden hatte.

Gegen Mitternacht war die Frau wieder zurück; und nach einer zweiten Runde Zähneputzen landeten wir wieder im Bett. Sie laß noch ein paar Zeilen, ich versuchte mein japanisch ein wenig aufzubessern während ich bei Kamen Raider Ex-Aid aufholte. Wir haben es Beide nicht geschafft zehn Minuten bei der Sache zu bleiben.
Aber wir sind wir auf Nummer sicher gegangen und haben die Wecker für unseren zweiten freien Tag ausgeschalten.